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Die Stadtmitte von Calella, 30 Minuten von Barcelona, verfügt über drei Kilometer Strand und Felsen ab Capaspre mit herrlichen Buchten, eine davon für Nudisten. Der Stadtkern zieht sich vom Strand bis zu einem Gebirgszug der mit dem Vorgebirge des Naturparks Montnegre-corredor zusammentrifft. Der breite Strand mit seinem goldenen Sand ist die letzten 8 Jahre mit der Blauen Fahne Europas für seine Qualität ausgezeichnet worden, was zu einer wichtigen touristischen Infrastruktur mit Service erster Qualität beigetragen hat. Ein attraktives Angebot von Geschäften, die in einer grosszügigen Fussgängerzone liegen, vervollständigt das Angebot.
Am Meer kann man jede Art von Wassersport praktizieren. Am Strand, wie auch in den städtischen Einrichtungen finden Aktivitäten für Publikum jeden Alters statt. Kayak, Strand-Volleyball, Aerobic, Mini Club, Strandbibliotek usw, alles in das touristische Animationsprogramm Calella Aktiv integriert. Ausserdem bietet dieses Programm auch kulturelle Veranstaltungen (Kunstmäkte, Konzerte, Feiern usw.) an anderen Plätzen der Stadt. Ferner verfügt Calella auch über die nötigen Infrastrukturen um Kongresse, Tagungen und Sitzungen auszurichten. Das Ganze wird durch eine Vielzahl von Terrassen, Restaurants, Bars, Discoteken und Musikbars abgerundet, die ein Nachtleben für jede Altersgruppe bieten.
Die Altstadt ist um die Kirche herum erhalten, mit engen , gradlinigen Strassen wo im Sommer reges Leben herrscht. Die neoklassische Pfarrkirche, die ihr barrokes Portal vom alten Gebäudes erhält, in welchem die Köpfe der zwölf Apostel welches von Jean de Tours geschaffen wurde, zu bewundern sind. Lebendige Geschichte sind auch die in der Nähe befindlichen Gebäude wie das Haus der Salvador ( XIV Jahrhundert) mit seinen Halbbogentüren, gotischen Fenstern und Kanonenverteidigung, wie auch das Haus Sivilla (XVI Jahrhundert) Im Museum Stadt Archiv von Calella Josep M. Codina i Bagué werden Gegenstände und Dokumente aus dem Leben der Stadt verwahrt. Einen Pflichtbesuch sollte man auch der Kapelle von Sant Quirze und Santa Julita abstatten, nach einem kurzen Spaziergang erreicht man das Wahrzeichen der Stadt, den Leuchtturm, der 1859 erbaut wurde, sowie die Meldetürme die 1849 und 1850 in der Umgebung des Leuchtturmes gebaut wurden., den Park Dalmau, Anfang del XX Jahrhunderts erbaut, ein Platz um die Natur und den Schatten zu geniessen; die Promenade Manuel Puigvert, in der gleichen Zeit wie der Park Dalmau entstanden, mit seinen hundertjährigen Platanen, wie auch die neue Promenade des Garbi von hier geniesst man die Aussicht ,die Meer und Berge bieten während man spazieren geht; die Waldwege zu verschiedenen Punkten des Montnegre laden uns zum Wandern und Mountainbiken ein.
Auf der Promenade Manuel Puigvert wird die Fira de Calella i l'Alt Maresme veranstaltet , traditionelle Sardanatänze und jede Form von populären und kulturellen Veranstaltungen. Weiterhin ist Calella bekannt für seinen Karnaval, die Rosenausstellung von Catalunya, das älteste und wichtigste Sardana Treffen von Catalunya, das grosse Fest von Sant Quirze und Santa Julita, Volksfeste, im Sommer ein Programm für Tanz- und Musikveranstaltungen, das Fest der Minerva, das internationale Festival von Spielmannszügen und das spektakuläre Bierfest"Oktoberfest".
Calella, bekannt als touristische Hauptstadt der Küste des Maresme, zeigt sich als weltoffene, aufgeschlossene Stadt mit typischem, Mittelmeerklima. Ihre geografische Lage, nur jeweils 50 km von Barcelona und von Girona entfernt, wie auch verschiedenste Verkehrsverbindungen bilden einen wichtigen Faktor, jegliche Art von Ausflügen und Aktivitäten zu unternehmen. Diese Tatsache macht aus der Stadt ein ideales, touristisches Ziel.
Die urbanistische Beschaffenheit, mit einer grossen Fussgänger- und Geschäftszone, seinen 15 Plätzen und freundlichen Grünanlagen, sowie ein grosses Angebot verschiedener Unterkünfte (mit fast 14.000 Hotelbetten , Appartements und Campingplätzen) macht aus Calella einen der wichtigsten Urlaubsortes des Landes.
Ein Angebot von fast drei Kilometern Stand mit mehr als 180.000 m2 goldenem, sauberen Stand, tiefblaues Wasser, dazu Grünanlagen wie der Park Dalmau, die Promenaden Manuel Puigvert, Garbi oder Las Torretes machen aus Calella eine dynamische, moderne und gastfreundliche Stadt, die dem Besucher einen einizigartigen Urlaubsort bietet.
Die Stadt Calella wird jedes Jahr von ungefähr 250.000 Touristen aus Europa, speziell aus England und Deutschland, besucht.
Seit einigen Jahren schon wird ein ehrgeiziges Ziel verfolgt: Sich in die Bezugsstadt auf dem Gebiet der populären und traditionellen Kultur der mediterranen und katalanischen Wurzeln zu entwickeln, die eigene Elemente der Personen, die hier ihren Wohnsitz gewählt haben , um Mitbürger Calellas, ohne jegliche weitere Adjektive zu werden, einzubeziehen.
Calella ist eine Stadt mit mehr als 650 jähriger Geschichte, war und ist noch eine Stadt, die zum Meer wie auch zu den Bergen geöffnet ist, eifersüchtige Bewacherin ihrer Geschichte, reich an Geschehnissen und immer dem katalanischen zugewand, hat sie sich jedoch im Laufe der Jahre in eine Gemeinde verwandelt, die Menschen aller Kulturen, persönlichen sowie kolektiven verschiedenen Werten, bei sich aufgenommen hat.
Vom Mittelalter zum XIV Jahrhundert
Obwohl innerhalb der Stadtgrenzen von Calella keinerlei Funde der Iberer bekannt sind, ist uns bekannt, dass das gesamte Küstengebiet des Maresme von der Volksgruppe der Layetaner in kleinen, höher gelegenen Ortschaften, die leichter zu verteidigen waren, bewohnt wurde. Ab dem l.Jahrhundert v.C. unter dem Römischen Einfluss entstanden verschiedene Orte an den Küstengebieten an der Via Romana, die nach Barcino führte. Es handelte sich um Bauernhöfe, die Weizen, Öl und Wein produzierten. In Calella wurden in der Nähe des Hospitals Ausgrabungen einer Römischen Siedlung, datiert auf das 1. Jahrhundert v.C bis 1. Jahrhundert n.C. getätigt.
Ausser dieser Ausgrabungen gibt es keinerlei weitere wichtigen geschichtlichen Hinweise aus den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung. Nach der Besetzung der Araber vom IX Jahrhundert an, war das Stadtgebiet Teil eines grossen Bezirkes der von Caldetas bis Tordera reichte. Vom XI Jahrhundert an ist auch die Existenz der Ortschaft Capaspre dokumentiert, welche in die Kirchengemeinde von Pineda unter der Herrschaft der Burg von Montpalau einbezogen war. Diese Gemeinde bestand aus einer kleinen Anzahl von Bauernhöfen am oberen Teil des Flusses, einem Turm zur Verteidigung, sowie der den Schutzpatronen San Quirze und San Elm geweihten Kapellen.
Der Grundriss von Calella erscheint seit Anfang des XII. Jahrhunderts dokumentiert. Von diesem Zeitpunkt an, nachdem die sarazenische Gefahr gebannt war, bauten einige Anwohner von Capaspre die ersten Fischerhäuser in der Nähe der Flussmündung.
Die Geburt von Calella
Es gibt zwei wichtige Daten, welche die Grundlage der Geburt des Kerns von Calella ausmachen Das erste Datum im Jahr 1327, als der König das Recht erteilte einen wöchentlichen Markt abzuhalten und das andere im Jahr 1338, als der Graf Bernat II von Cabrera, Lehnsherr von Montpalau, den Anwohnern aller Siedlungen im Ortsgebiet von Calella die Stadtrechte und Freiheit gab wurde es unter dem einheitlichen Namen Calella im Herrschaftsbereich von Montpalau gegründet. In diesem Dokument werden die Grenzen festgelegt (Von der heutigen Stasse Romaní bis zum Fluss und vom Meer bis zum Berg des Roser). Die Privilegien aus dem Dokument der Stadtrechte, erneut von den Cabrera im Jahr 1429 bestätigt, sowie die Entwicklung der Fischerei , haben dazu beigetragen, die Einwohnerzahl und das städtische Wachstum zu fördern. Ab 1400 hatte der Bürgermeister von Montpalau seine Residenz in der Stadt und führte die Rechtssprechung im Namen des Grafen. Im Verlauf des XV Jahrhunderts verlassen viele Bauernfamilien der Siedlung Capaspre ihre Höfe, um sich in der Stadt anzusiedeln.
Die Neuzeit
Laut der Volkszählung von 1497, bestand der Ortskern von Calella aus 35 bewohnten Häusern sowie weiteren 9 Heimstätten in den benachbarten Siedlungen Capaspre und Vallderoure. Im Laufe des XVI Jahrhundert hat sich die bauliche Gestaltung des Ortes um den Platz, wo heute der Markt stattfindet und in den Strassen der Kirche, Jovara, Meer (Bartrina), Batlle und Clota, auch unter dem Namen Stadtviertel Salvador bekannt, entwickelt. (Name aufgrund der vielen Grundstücke die diese Familie dort besass)
Aus dieser Epoche sind mehrere herrschaftliche Häuser erhalten, viele wehrhaft aufgrund der ständigen Gefahr die von Überfällen der türkischen und berberischen Seeräuber ausging. 1525 erteilt der Papst die Erlaubnis einer eigenen Kirche für Calella, unabhänig von Pineda und drei Jahre darauf beginnt der Bau des Kirchentempels. Während der Bauzeit erhielten die Anwohner von Calella die heiligen Sakramente in der Kapelle von Sant Elm, welche ab dem XIX Jahrhundert Sant Quirze und Santa Julita geweiht wurden. 1564 wurde die neue Kirche geweiht und 1599 erteilten die Cabarera neue Privilegien und legten die Organization des Stadtrates fest, der von Geschworenen und Verwaltungsrat, die jährlich erneuert wurde. Ferner wurden die Einwohner in drei Klassen aufgeteilt: Wohlhabende, Handwerker und Tagelöhner.
Danach gab es eine lange Zeit des Stillstandes, verursacht durch die Kriege und Seuchen, die das Land während des XVII Jahrhunderts heimsuchten. Ab 1714, nach Beendigung des Thronfolgekrieges, begann ein kontinuierlicher Prozess des Wachstums und wirtschaftlicher Steigerung in der Stadt. Die Stadt wuchs von 768 Einwohnern im Jahr 1718 auf 2.637 im Jahr 1787. Parallel dazu wurden die traditionellen Aktivitäten der Landwirtschaft und Fischerei durch den Schiffbau und die Herstellung von Spitzen erweitert. Im letzten Drittel des Jahrhunderts und Dank der Freigabe des Handels mit Übersee in den amerikanischen Kolonien, begann das goldene Zeitalter für den Handel, was ausschlaggebend für das Industrielle Wachstum des gesamten Landstriches war. Das Auswandern zu den neuen Märkten und die Bereicherung vieler Händler –die “Amerikaner”- begünstigte nach deren Rückkehr die ekonomische Entwicklung der Stadt.
Laut Reisebericht von Francisco de Zamora, der den Landstrich um 1790 besuchte, bestand Calella aus 550 Häusern , einer Flotte von 5 Schiffen mit jeweils vier Tonnen sowie 60 Fischerbooten. Es gab 370 als Seefahrer eingetragene Männer und die Herstellung von Spitzen beschäftigte fast tausend Frauen. Zu dieser Zeit begann man ebenfalls mit der Herstellung der traditionellen Webwaren. Der erste Webstuhl kam 1767 und im Jahr 1790 gab es bereits mehr als 200, die Strümpfe aus Seide und Baumwolle herstellten.
Mitte des XVIII Jahrhunderts stürzte die Kirche ein, wurde neu aufgebaut und ab 1785 erweitert. Ende des Jahrhunderts hatten sich viele neue Strassen gebildet, während die grossen Drehpunkte der Entwicklung die Kirchenstrasse und die Strasse Jovara blieben.
XIX und XX Jahrhundert
Die ersten Jahrzehnte des XIX Jahrhunderts waren durch die Erschütterung des Krieges und die nachfolgenden revolutionären Revolten geprägt. Trotz allem funktionierten die industriellen Aktivitäten, mit Hauptpunkt im Textilsektor und die Überseegeschäfte mit gutem Rytmus. Ab 1854 wurde der Bau grosser Schiffe wie auch Fischerboote in Angriff genommen, kurz darauf, im Jahr 1861 erreichte der Zug zum ersten Mal Calella. Zu diesem Zeitpunkt erreichte die Bevölkerung ihr Maximum und übertraf die Anzahl von 3.500 Einwohnern mit einem folgenden Stillstand bis zum Ende des Jahrhunderts. Die Erschütterung des Überseehandels, ausgelöst durch den Verlust der Kolonien, wurde durch die ersten mit Dampfmaschinen versehenen Fabriken um das Jahr 1885 aufgefangen.
Die ersten Jahrzehnte des XX Jahrhunderts waren eine Glanzzeit für die Industrie in Callela, die durch den Bürgerkrieg ausgeblutet war. Der Rücklauf des Textilsektors ging paralell einher mit dem spektakulären Erblühen des Tourismus, hauptsächlich in den sechziger Jahren. Diese Entwicklung kann man klar am Bevölkerungswachstum nachvollziehen: Starkes Wachstum zwischen 1900 und 1930, Stillstand zwischen 1930 und 1960, um dann zu einem spektakulären Wachstum während der sechziger und siebziger Jahre zu gelangen.
Die touristische Enwicklung und die stake Zuwanderung haben das traditionelle Bild des Ortes durch eine grosse Anzahl von Hotels und Zweitwohnungen radikal verändert. Fehlender Baugrund hat in benachbarten Orten ebenfalls zu Wachstum geführt, wie auch neue Stadtteile wie Poblenou (Neuer Ort) in Pineda, welches Calella zugeordnet ist, entsehen zu lassen.
Historisches und künstlerisches Erbe Calellas
Trotz spektakulärer Transformationen in der Stadt seit der sechziger Jahre hat Calella einen grossen Teil seiner städtischen Struktur der ursprünglichen quadratischen Erweiterung erhalten, so wie im Reisebericht von Zamora 1790 beschrieben: “das netteste Dorf, welches wir auf unserer Reise gesehen haben, wegen seiner geraden, breiten Strassen, die Regelmässigkeit seiner Gebäude, Sauberkeit der Häuser und Strassen …”
Vom vorher beschriebenen Dorf zur Geburt des Stadtzentrums fehlt wenig. Nur das Gut ”Mas Salvador” bezeugt die Bedeutung der Agrikultur in der Wirtschaft des Ortes im Verlauf mehrerer Jahrhunderte.
Der interessanteste Teil der Stadt ist zweiflsohne die Umgebung um den Platz Plaça de la Vila, auf dem seit dem XIV Jahrhundert der Markt abgehalten wird, welcher danach zum Wachstum des Ortes wesentlich beitrug. Es lohnt sich, die verschiedenen, gotischen Herrenhäuser zu erwähnen, die zum Grossteil Ihre Originalstruktur wie auch die dekorativen Elemente des XVI Jahrhunderts wie: Tore mit Halbbögen, Fenster mit gemeisselten Wappen und Reste der Kanonen zur Verteidigung, erhalten haben. Einige wurden mit sehr viel Sorgfalt restauriert, während andere noch auf eine dringende Restaurierung warten. Auf jeden Fall ist diese Einheit von Gebäuden der wertvollste Teil des architektonischen Erbes der Stadt und man sollte eine Anstrengung unternehmen, um diesem Erbe die Bedeutung zuteil werden zu lassen, die sie vom artistischen wie auch historischen Standpunkt aus hat.
Im gleichen Stadtteil befindet sich die Kapelle Sant Quirze und Santa Julita, XVI Jahrhundert und nicht weit davon entfernt die Pfarrkirche Santa Maria und Sant Nicolau (Sant Nicolás), Barrokbau des XVIII Jahrhunderts, die in ihrem Portal die fantastischen Reliefs von Jean de Tours, die aus dem Altar des ursprünglichen Tempels aus dem XVI Jahrhundert stammen, zeigt.
Das Museu-Arxiu (Museum-Archiv) von Calella ist in einem Herrenhaus des XVII Jahrhunderts beherbergt und zeigt eine gute Auswahl der Traditionen und Werke verschiender, ortsansässiger Künstler. Es hat eine spezielle Sammlung von Dokumenten des historischen Archivs, welches durch die Gaben verschiedener Familien Calellas, darunter Pergamentrollen, die bis ins XI .Jahrhundert zurückreichen und uns erlauben, die Geschichte der Stadt bis zu ihren Anfängen zu verfolgen.
Das XVIII und XIX Jahrhundert haben ihre Spuren in Form von religiösen Gründungen wie die der Kapuziner und Lestonnac und in den Ruinen der Mitteilungstürme hinterlassen.
Und zum Schluss die Architektur des XX Jahrhunderts, die sich in verschiedenen esthetischen Sprachen ausdrückt, Gebäude vom Beginn des Jahrhunderts in den Werken des städtischen Architekten Jeroni Martorell, speziell in dem enormen Komplex der alten Fabrik Llobet-Guri; ein Teil dieser Fabrik gehört heute der Stadt.
Definitiv stellt all das eine notable Gesamtheit von Eigentum dar, welches generell wenig bekannt und verbreitet ist, mit Elementen, die von solchem Interesse sind, dass sie das lediglich lokale Interesse überschreiten sollten.
Das Rathaus
Das Gebäude, welches die Verwaltungsräume des Rathauses von Calella beherbergt, wurde am 4. Mai 1991 eingeweiht und vom Architekten Domènec Massuet entworfen und gebaut.
Bibliothek Can Salvador de la Plaça
Am 23. April 2006 wurde die neue Bibliothek im Herrenhaus des XIV Jahrhunderts eingeweiht.
Das Herrenhaus Can Salvador de la Plaça, gegen das XIV. Jahrhundert gebaut, bewahrt ein gotisch entwickeltes Fenster und an einer Ecke den Kragstein, auf dem die Kanonen auflagen.
Es ist an der Plaza de la Constitución, nº 31 gelegen und zusammen mit Can Rodona, Can Galceran und Can Bartrina bildet es den alten gotischen Stadtkern.
Die Familie Salvador de la Plaça waren die Apotheker von Calella und einige Familienmitglieder waren als berühmte Apotheker im XVIII Jahrhundert in ganz Europa bekannt.
Das Haus wurde Eigentum der Stadt, als es unbewohnt wurde.
Der Innenhof war nicht zu betreten bis zum Moment der Renovierungsarbeiten, um die neue Bibliothek dort einzurichten. Die Architekten Jordi Casadevall, Zeichner des Projektes der neuen Bibliothek und Agustí Ordeix als Bauleiter, haben dem Haus zu dem heutigen Bild verholfen.
Der Innenhof ist ein Platz der Ruhe, wo man an der frischen Luft eine Zeitung oder Zeitschrift lesen kann. Es ist ein Gegensatz zu dem sonst regen Treiben des Zentrums und macht ihn so noch atraktiver.
Haus Giol
Das Haus, welches nach dem letzten Bewohner als Haus Can Giol bekannt ist, ist in Wirklichkeit das Haus Galceran, Wohnhaus was der gleichen Familie seit dem XIV-XV Jahrhundert gehörte. Es ist ein Bau aus dem XIV Jahrhundert mit Rundbogentür, der noch die Verteidigungskanonen erhalten hat. Innen wurden viele Veränderungen vorgenommen.
Haus Palmada
Der wahre Name des als Can Palmada bekannte Haus, ist der Name des letzten Bewohners, Haus Salvador de la Placa. Der Bau begann in der Mitte des XIV Jahrhundert mit vielen Veränderungen im Laufe der Zeit. Es war das Heim der Linie Familia Salvador, bekannte und berühmte Botaniker, Ärzte, Apotheker usw die europaweit während des XVII und XVIII. Jahrhunderts einen Namen hatten. Das Gebäude bewahrt architektonische Elemente des XV XVI Jahrhunderts, unter ihnen wäre ein gotisches Fenster hervorzuheben. An einer Ecke befinden sich die Schanzen die eine Kanonenverteidigung enthielten.
Der Yachtclub
Der Yachtclub von Calella wurde als privater Verein am 23. August 1970 gegründet und hat zur Zeit 50 Mitglieder und ungefähr 170 Familienmitglieder. Vorläufig hat der Club seinen Sitz in Räumlichkeiten neben dem Leichtatletikstadion. Er verfügt über eine von dem Catalanischen Verband anerkannte Segelschule. Haupttätigkeit ist das Segeln, die Ausbildung von Regattisten, ausserdem eine breite Palette ergänzender Aktivitäten wie: Angelwettbewerb zu Schiff, Feiern, Liederabende mit den typischen “Havaneras”, Kinderfeste … und die Organisation von Regatten wie: Catalanische Meisterschaften, Cup von Spanien, Regatte Stadt von Calella, Presidentenpreis, Preis Argent und Regatte Fresó.
Die Kirche
Im Jahr 1539 begann der Bau der ersten Kirche, deren Kirchturm im Jahr 1747 einstürtzte, was die Zerstörung der ersten Pfarrkirche nach sich zog. Danach wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, um bis in unsere Zeit zu gelangen, trotz der Zerstörung und eines Brandes im Jahr 1936. Im Jahr 1939 wird erneut mit dem Wiederaufbau begonnen. Endlich, am 23. September 1951, wurde sie vollständig wieder hergestelt neu eingeweiht.
Der Bahnhof
Der erste Bahnhof wurde 1861 eingeweiht, in dem Jahr der Ankunft des ersten Zuges in Calella, während die Verlegung der Gleise in Richtung nach Girona noch andauerte.
Fabrik Llobet - Guri
In diesem Gebäude befinden sich die Sitze verschiedener Körperschaften Calellas sowie grosse Räume, die für Karnevalsveranstaltungen, Tanzfestivals, Konzerte usw. genutzt werden.
Dieses grosse Gebäude, ehemals eine der wichtigsten Textilfabriken Spaniens für Strickwaren, als Calella noch vorwiegend Industriestadt war, besteht aus vier Gebäuden, wovon drei senkrecht zur Strasse Sant Jaume und eines auf der Rückseite parallel zur selben Strasse gelegen sind. Letzteres war Eigentum der Stadt vor dem Kauf des Zentralgebäudes und des Nahe der Strasse Ànimes gelegenen. Das Gebäude der Strasse Sant Pere ist noch Eigentum der Erben der Familien Llobet i Guri, ausgenommen der hintere Teil, welcher der Stiftung Fèlix Llobet gehört.
In der Aktualität werden viele Räume der städtischen Gebäude genutzt. Hier sind die Sitze von Radio Calella und Calella TV sowie die Musikschule Can Llobet. Es gibt zwei grosse Säale, einen mit Säulen, der andere ohne, welche für Karnevalsveranstaltungen, Tanzfestivals, Konzerte, Theateraufführungen, Modenschauen usw. genutzt werden. Ausserdem gibt es Lagerräume für die Stadt, Stadtwerke und die anderen Vereine und Körperschaften.
Sportanlagen in der Fabrik Llobet beherbergen Anlagen für Tischtennis und boulder (Kletterwand).
Die untere Etage des Gebäudes zur Strasse Ànimes, beherbergte während drei Schuljahren die Universität für Tourismus des Maresme. Heute werden dort Seminare und andere Aktivitäten dieser Universität abgehalten.
Das Rathaus arbeitet an einem Plan, um in diesem Gebäude mehr Aktivitäten Turismos, Kultur und Sport betreffend zu veranstalten.
Leuchtturm
Der Leuchtturm von Calella ist auf der Spitze eines Felsvorsprungs in etwa 50 m Höhe erbaut. Auf diesem Platz befand sich ein alter Wach- und Verteidigungsturm, der die Küste überwachte und gegen die Angriffe der argelischen Piraten schützte. Der heutige Bau befindet sich auf 41°, 36', 40" Breitengrad 8°, 51', 38" Längengrad von San Fernando und ist als dritte Klasse eingestuft. Ein R.O. vom 9 Oktober 1856 erteilte die Genehmigung für den Bau des Leuchtturmes und unter der Leitung des Ingenieurs Marià Parellada konnte er am 15 Dezember 1859 eingeweiht werden. Anfangs wurde die Leuchte mit Oel gespeist, später dann mit Paraffin und Petroleum. Im Jahr 1927 wurde Elektrizität installiert und die optischen Aparate wurden verbessert und durch einen von den Inseln Medas stammenden ausgetauscht. In der Aktualität funktioniert er mit kleinen Veränderungen und sein Licht reicht bis zu einer Entfernung von 35 Seemeilen. In den Seekarten ist er bekannt durch sein Leuchten 3 und 2 alle 30 Sekunden.
Brunnen der Löwen und Innenhof l'Ós
Der Brunnen Font dels Lleons und der Innenhof Pati de l'Ós sind Teil der urbanistischen Arbeiten des Waldes Can Pelayo, nach Vorlagen des Architekten Jeroni Martorell, der natürlich nicht geplant und vorausgesehen hatte, dass dort später jene Tankstelle entstehen würde.
Krankenhaus Sant Jaume
Das alte, ursprüngliche Krankenhaus für Arme und Wanderer, daher die Verehrung für Sant Jaime, wurde im Jahr 1547 erbaut und hat im Laufe der Jahre viele Veränderungen erlebt, um heute als das fantastische, sanitäre Zentrum, welches es in der Aktualität ist, dazustehen.
Markthalle
Auf den Grundstücken des Plazes l'Hostal oder Platzes del Rei, wurde im Jahr 1927 das Gebäude der heutigen Markthalle, bekannt als “la placa”, eröffnet . Es ist Werk des Architekten Jeroni Martorell.
Park Dalmau
Der Park Dalmau, geschaffen im Jahr 1928 (Werk von Jeroni Martorell), mit einer Fläche von ungefähr 18,4 Ha, ist ein fantastisches Naturgebiet mit Gärten und Wäldern und beinhaltet grossen Artenreichtum des Mittelmeeres, sowie Pinien und Korkeichen. Es gibt im Park auch Kinderspielplätze und Freiräume für die Freizeitgestaltung.
Promenade von Manuel Puigvert
Die Strandpromenade von Calella wurde zwischen den Jahren 1895 und 1904 geplant, Jahr, in dem die letzte Reihe von Bäumen gepflanzt wurde. Die Hauptintitiative ging vom Bürgermeister Manuel Puigvert aus und aus diesem Grund trägt sie heute seinen Namen. Im Jahr 1927 wurde sie nach Plänen des Architekten Jeroni Martorell mit dem heute bestehenden Geländer erneuert.
Theater
Ein Gebäude des Jahres 1920 im historischen Stil. Es heben sich die arabisch anmutenden Fenster der oberen Etage hervor und der Fries der grossen Türöffnung. Es wurde bereits als Theater gebaut und wird heute von der Joventut Artística verwaltet, die den Wettbewerb des Amateurtheaters und andere Vorstellungen organisieren.
Meldetürme
Die Torretes de Calella waren Teil eines Netzes, welche der optischen Komunikation dienten. Mit Hilfe von Zeichen, Fahnen und Licht verbanden sie die gesamte Halbinsel und reichten bis Frankreich. Die von Calella wurden während der Jahre 1849 und 1850 erbaut und ihr Dienst wurde eingestellt als die elektrischenTelegrafen anfingen zu funktionieren.
Sportanlage "La Muntanyeta"
Sportanlagen “La Muntanyeta" Die Sportanlagen "La Muntanyeta" beinhalten die Leichtatletikbahnen und den städtischen Sportplatz. Der Sportplatz ist ein Grundstück mit Naturrasen von 102x60 m. Die Umkleideräume haben 4 Räume für Sportler, 2 Umkleideräume für Schiedsrichter oder Trainer, Krankenzimmer, Lager, öffentliche WC, Sekretariat und Sitzungsraum, sowie auch eine ausgestattete Turnhalle. Die Installationen verfügen ausserdem über Beleuchtung, Zuschauerreihen, Einzäunung und einen Parkplatz. Es ist weiterhin ein offener Platz zur Ausübung verschiedener Sportarten in dieser Sportanlage vorgesehen, zusammen mit dem Projekt der neuen Sporthalle mit 3 Plätzen wird diese Sportanlage in Zukunft erweitert werden.
Museum-Archiv der Stadt Calella Josep M. Codina i Bagué
Museum für viele Fachrichtungen, wobei die Gemäldegalerie Gallart und die Apotheke Barri hervorzuheben sind. Ausserdem verfügt es über ein Generalarchiv und allgemeine Dokumente, sowie einen Innenhof für öffentlichen Gebrauch.
Das Museum-Stadtarchiv von Calella Josep M. Codina i Bagué, im historischen Zentrum dieser Stadt Maresme, ist ein lokales Museum welches sich mit der Erforschung vieler Fachrichtungen beschäftigt und die verschiedenen Aspekte des Erbes der Stadt erhält und verbreitet. Es hat seinen Sitz in einen grossen Herrenhaus des XVII Jahrunderts und ist über einen grossen Innenhof mit einem Neubau, der an die Strasse Bartrina grenzt, verbunden. Die Gesamtnutzungsfläche des Museums beläuft sich auf 1.145 m2.